Kauflimits
Jedes Ticket kann zwei optionale Kauflimits haben:
- Max. pro Bestellung — wie viele dieses Tickets in einem Warenkorb landen dürfen
- Max. pro Kund:in — wie viele über alle Bestellungen derselben Checkout-E-Mail gekauft werden dürfen
Du setzt sie pro Ticket, unabhängig voneinander. Eine stark nachgefragte Rabatt-Stufe kann auf 1 pro Käufer:in begrenzt sein, während Dein GA-Ticket unbeschränkt bleibt.
Wann Du sie brauchst
- Rabatt- oder Community-Links: Du teilst ein verstecktes 50%-Ticket in Deiner Mailing-Liste, und Du willst, dass jede:r Abonnent:in eine faire Chance hat — begrenze auf 1–2 pro Kund:in
- VIP- oder seltene Stufen: verhindere, dass ein Super-Fan alle Premium-Plätze beansprucht
- Schutz vor Scalping: kombiniert mit versteckten Ticket-Links für engmaschige Kontrolle bei begehrten Drops
- Familien- / Begleit-Regeln: begrenze Kindertickets auf 4 pro Bestellung, damit Erwachsene auch eine Begleitkarte buchen müssen
Wenn beide Limits leer sind (Standard), verkauft sich das Ticket ohne Einschränkung.
So legst Du sie fest
Im Admin-Dashboard ein Ticket bearbeiten. Direkt unter dem Stock-Feld findest Du zwei Felder:
| Feld | Wirkung |
|---|---|
| Max. pro Bestellung | Cart-Limit. Der Mengen-Selektor im Shop lässt Käufer:innen nicht mehr als diesen Wert auswählen. |
| Max. pro Kund:in | Limit über alle Bestellungen, gezählt über die Checkout-E-Mail-Adresse. |
Beide Felder akzeptieren positive ganze Zahlen. Leer = kein Limit. Du kannst eines setzen, ohne das andere zu setzen.
Auch der In-App-KI-Assistent kennt die Felder — „Begrenze Early-Bird auf 2 pro Kund:in” setzt das Limit. „Entferne das Limit von Early-Bird” setzt es zurück.
Was aufs Limit zählt
Usetix zählt für beide Limits gleich:
- Bezahlte Bestellungen: zählen
- Reservierte Bestellungen (jemand mitten im Checkout, vor der Zahlung): zählen
- Stornierte, erstattete, abgelaufene Bestellungen: zählen nicht — die Käufer:in kann erneut kaufen
Limits gelten pro Tickettyp, nicht pro Event. Eine Käufer:in, die ihr Limit auf “VIP Freitag” erreicht hat, kann auf demselben Event noch “Early Bird Freitag” kaufen — das sind getrennte Tickets mit getrennten Limits.
Bei Gruppen-Tickets zählt das Limit Käufe, nicht Sitze. Ein “2 für 50 €”-Gruppenticket mit max_per_customer = 1 lässt eine Käufer:in ein Bundle (2 Personen) kaufen, nicht 1 Person.
Was die Käufer:in sieht
Wenn ein Limit erreicht ist:
- Cart-Limit (max. pro Bestellung): der
+-Button im Shop stoppt beim Limit, und der Server lehnt jede Bestellung ab, die darüber liegt, mit einer Inline-Meldung: „Du kannst pro Bestellung höchstens N × TICKET kaufen.” - Kund:innen-Limit (max. pro Kund:in): die Käufer:in trägt ihre E-Mail ein, klickt auf Bezahlen und sieht eine Inline-Meldung im Checkout: „Du hast das Limit von N × TICKET pro Kund:in erreicht.” Es wird nichts abgebucht.
Die Meldung erscheint als persistenter Banner über den Bezahl-Buttons, nicht als Toast — Käufer:innen haben Zeit zum Lesen. Gleiche UX für Stripe und PayPal.
Sonderfälle
- Limit nachträglich senken: unproblematisch. Bestehende Bestellungen bleiben gültig; die Kund:in kann erst wieder kaufen, wenn Stornos Plätze freigeben.
- Widersprüchliche Limits (
max_per_orderhöher alsmax_per_customer): das niedrigere Limit greift zur Laufzeit. Wir validieren die Kombination nicht — Du hast vielleicht absichtliche Gründe. - Erstattete Bestellungen geben das Limit frei: ja, sofort. Eine erstattete Bestellung zählt nicht mehr, also kann die Käufer:in erneut kaufen.
- Zwei gleichzeitige Versuche derselben E-Mail: das Kund:innen-Limit wird in einer Transaktion durchgesetzt, aber es gibt ein dünnes Race-Window zwischen Zählung und Commit. In der Praxis ist die seltene Überschreitung um 1 Ticket akzeptiert als weiche Geschäftsregel.
Siehe auch
- Event-Kapazität — Gesamtobergrenze für Plätze über alle Tickettypen hinweg
- Webhooks — abonniere
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